Aus den Arbeitsgemeinschaften

Ur - und Frühgeschichte

Karten und Urkunden

Glocken /Orgeln

     
   
Internet    

 

AG Ur- und Frühgeschichte (inzwischen -Stand 2009- als AG abgeschlossen)


Älterer Arbeitsbericht und Information

 

Die AG Ur- und Frühgeschichte innerhalb der oberbergischen Abteilung des BGV (Darstellung 2002).

Rückblick auf zurückliegende Arbeitsvorhaben

Erstes Projekt der AG war die Sichtung und Klassifikation eines Teils der Sammlung von Günter Kussnereit. In jahrelangen Begehungen hatte er in der Umgebung von Nümbrecht eine große Anzahl von Fundstücken, wie z.B. Keramik und Steinartefakte aufgesammelt und in Schloß Homburg deponiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in den Beiträgen zur Oberbergischen Geschichte Band 6 unter dem Titel »Funde zur ur- und frühgeschichtlichen Besiedlung des Homburger Landes« 1997 publiziert.

Zweites Projekt war die Auflistung und Beschreibung aller eingetragenen Bodendenkmäler im Oberbergischen Kreis. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in den Beiträgen zur Oberbergischen Geschichte Band 7 unter dem Titel »Bodendenkmäler in den Städten und Gemeinden des oberbergischen Kreises« 2000 publiziert.

Zuletzt beschäftigte sich ein Teil der AG mit bisher nicht eingetragenen Bodendenkmälern wie Landwehren, Hohlwegen und Bergbaurelikten im ehemaligen »Dreiländereck« der Herrschaften Berg, Homburg und Gimborn im Bereich der Hohen Warte-Kaltenbach/Engelskirchen- Forst/Wiehl. Hier sollten die Zeugen unserer Vergangenheit in die Liste der eingetragenen Bodendenkmäler mit aufgenommen werden, um sie so dauerhaft vor Zerstörung zu schützen und für unsere Nachwelt zu erhalten. In diesem Zusammenhang sind die Mitglieder der AG dankbar über Hinweise auf bisher nicht bekannte Bodendenkmäler im Oberbergischen.


März 2002 wurde eine »Suchaktion« nach weiteren bisher noch nicht bekannten Bodendenkmälern und anderen Zeugnissen unserer Vergangenheit in den Wäldern des Oberbergischen durchgeführt.
Dabei sollten alle (auch Schüler und Schulklassen) aktiv mitmachen, die ein besonderes Interesse an lebendiger Geschichte und am Erhalt und am Schutz der »Zeugen unserer Vergangenheit« haben.
Gesucht wurden bisher noch nicht bekannte oder beachtete Hohlwege, Graben- und Wallanlagen oder Landwehren ebenso wie etwaige Überreste der frühen Industrialisierung, der Stein- und der Montanindustrie, Relikte aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs usw..Folgende Objekte , hieß es kommen für eine Erfassung in Frage: Wüstungen, Schürfgruben und Schachtpingen, Stolleneingänge, Schlackenhalden, Wallanlagen, Landwehren, Hohlwege, Karrengleise, Reste von Eisen- und Kleinbahntrassen, Reste von Brecheranlagen und Verladerampen der Steinindustrie, Luftschutzbunker, Flakstellungen, Panzersperren, Bombentrichter u.ä
Die aufgespürten Objekte sollten dann in Absprache fotographisch (digital) dokumentiert, kurz beschrieben und kartiert werden.

 

Ansprechpartner:
Frank Gelhausen Dr.
Gummersbacher Str. 11
51766 Engelskirchen
Tel: 02263/5723

E-mail: Frank.Gelhausen@t-online.de

Nachtrag 2009: Fragen zu Themen der regionalen Bodendenkmalkunde werden auch nach Auslaufen der AG gerne beantwortet unter obiger Kontaktadresse. Frank Gelhausen

---------------------

 

Klick zum VergrößernDenkmalschutz und Denkmalpflege

Bemühungen um Denkmalschutz und Denkmalpflege gehören zu den in der Satzung verankerten Zielen des Bergischen Geschichtsvereins. Einen Beitrag dazu hat die AG »Ur- und Frühgeschichte« durch eine umfassende Dokumentation geleistet, in der Bodendenkmäler beschrieben werden, die in aktuellen Denkmallisten der 13 oberbergischen Kommunen enthalten sind. Eine graphisch verdichtete Übersicht dazu wurde erstmals für die Jubiläumsausstellung 1999 erstellt (vgl. Abbildung).

_____________________________________________________________

 

 

AG Karten und Urkunden


Arbeitsbericht und Information

Seit Jahren veröffentlicht diese AG mit Kommentaren versehene historische Karten und Urkunden. Bisher wurden eine Reproduktion der Mercatorkarte "Grenzen des Bergischen Amtes Windeck und der Herrschaft Homburg" (1575, Kopie von H. Weirich) zehn Übersichtshandrisse und Flurkarten(1829-32) , vier alte Handzeichnungen und sechs Urkunden (12.-14. Jahrhundert) herausgegeben. Als Jahresgaben wurden sie allen Mitgliedern des Vereins unentgeltlich überreicht. Weitere Interessenten können diese Dokumente solange lieferbar über den Geschichtsverein bzw. den Buchhandel beziehen. An neue Mitglieder des Geschichtsvereins werden bereits erschienene Ausgaben, soweit noch vorrätig, als Begrüßungsgabe abgegeben.

Die 24 blättrige Karte von J.F.C. Rummel samt Register wird aller Voraussicht nach Ende des Jahres erscheinen.(Nachtrag Anfang 2011)

Die AG trifft sich nach den beendeten Vorhaben z.Zt nur nach vorhergehender Absprache. Dies, um ggf. weitere Neuausgaben vorzubereiten. Auch sind in der Reihe "Materialien und Quellen zur Oberbergischen Regionalgeschichte" oder in anderer Publikationsform Übertragungen von regionalgeschichtlich bedeutsamen Archivalien geplant, darunter etwa Steuerlisten aus dem 15. und 16. Jahrhundert, Grenzumgehungs-protokolle und Grenzbeschreibungen, Wechselbriefe, Reichskammergerichtsakten, Huldigungslisten etc. Auf diese Weise werden wichtige Dokumente einem interessierten Kreis zugänglich als Voraussetzung für nachfolgende wissenschaftliche Bearbeitungen.

Die AG ist dankbar für Anregungen, vor allem auch für Mitteilungen zu bereits übertragenen und kommentierten Archivalien .

Kontakt:
Lothar Wirths
Hillesberg 22
51545 Waldbröl
Tel: 02291- 7329

 

AG Glocken und Orgeln im Oberbergischen (abgeschlossen)


Rückblick

Im November 2000 bildete sich eine aus ca. 15 Mitgliedern bestehende Arbeitsgemeinschaft, die sich bis zur Publikation der beiden Sammelbände über die oberbergischen Glocken (2003) und die oberbergischen Orgeln (2004) mit der Geschichte und dem Bestand von Glocken und Orgeln im Gebiet des Oberbergischen Kreises sowie der Gemeinde Windeck im Rhein-Sieg-Kreis befasste. Moderatoren waren Klaus Pampus und Siegfried Hillenbach

Insgesamt richtete sich das Interesse auf mehr als 130 evangelische und katholische Kirchen oder Kapellen, in denen sich fast überall Orgeln befinden und über 240 Glocken, die nach ihrem Alter geordnet werden konnten. (5 Glocken sind bereits vor 1400 gegossen worden, 8 im 15. Jh., 10 im 16. Jh.)
Für beide Themenkomplexe wurden Fragebogen entwickelt, mit deren Hilfe die AG-Mitglieder die wichtigsten Daten in den verschiedenen Regionen erfassten. Aber auch Archiv- und Literaturstudien, Turmbesteigungen und empirische Analysen "vor Ort" sowie die Einbeziehung und Befragung von Experten wurden bei der Untersuchung eingesetzt.

Zu den wichtigsten Untersuchungsaspekten gehörten: Glockengießer, Glockenformen und Glockenornamente, Umschriften, Klangstruktur, Läuteordnung, in den Weltkriegen eingeschmolzene Glocken, Paten- und Leihglocken.
Bei der Untersuchung der Orgeln werden u.a. erfasst: Orgelbauer, musikalische Disposition und Intonation, Prospektgestaltung, die Verwendung alter Register.

Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden inzwischen in umfangreichen Darstellungen veröffentlicht.Damit ist die Arbeit der beiden Gruppen abgeschlossen.

Abbildungen:

  1. Älteste Glocke im Oberbergischen - gegossen vor 1200
    "Hochzeitsglocke " in der ev. Kirche Müllenbach

  2. Barockorgel (mit 32 Registern), erbaut 1794 von Joh.Chr. Kleine
    in der ev. Kirche Eckenhagen

 

AG Internet


Rückblick
Die Mitglieder der AG Internet trafen sich nach Beginn der Arbeit an den
vorliegenden Webaktivitäten mehrere Jahre lang ab etwa dem Jahr 2000 unter damaligen technischen Voraussetzungen mit der Absicht, Informationsgehalt und -darstellung in Grundzügen zu entwerfen und weiter zu entwickeln. Wesentliche Fragen waren in den Anfangstagen die Frage nach einer einmaligen, mehr oder weniger statischen bzw. einer dynamischen Präsenz, die in starkem Maß Mitarbeit eingefordern würde, sowie die Frage nach der Reichweite, möglichen Offenheit und intendierten Zielgruppe.Sie schloß andere, die Vereinsaktivitäten im engeren und weiteren Feld betr. Fragen ein und führte kurzfristig u.a. zu einem Angebot an die interessierten Vereinsmitglieder, in Zusammenarbeit mit einschlägigen Anbietern Kenntnisse im Umgang mit dem Medium und in der Nutzung zu erwerben.

Die damals intensiv erarbeitete Grundlage bildet noch heute den Grundstock der Webseite. Diese wurde später nur mehr in Einzelarbeit und z.T. im Kontakt mit den jeweiligen Providern fortentwickelt. Die laufende Anpassung an sich wandelnde Designvorstellungen im kommerziellen Webgeschehen erschien uns dabei für eine Vereinspräsenz weniger vorrangig, Übereinstimmung mit der Präsenz anderer Abteilungen des BGV im Netz z.Zt, nicht machbar. Redaktionelle Beiträge und Anregungen kamen erfreulicherweise hin und wieder aus den Reihen des Vereins, dessen Vorstand das Vorhaben jederzeit unterstützte, dies auch weil das Interesse der lokalen und regionalen Presse an der Tätigkeit historischer Vereine den üblichen Maßstäben der Aktualität unterworfen ist. Als wichtigste Erweiterung erwies sich darum der Teil Aktuelles. Das später eingerichtete Forum wird derzeit nicht mehr angeboten. .

Beiträge zu den im Themenspecial laufend erweiterten Einzeldarstellungen
und Berichten sollten nicht zuletzt von den regionalgeschichtlich
interessierten Mitgliedern kommen und ggf.aus deren bevorzugtem Arbeits-
bzw. Interessengebiet stammen. Das hat aus verständlichen Gründen, darunter auch die Konkurrenz zu anderen Publikationsmedien, nur gelegentlich und bei persönlicher Ansprache Ergebnisse hervorgebracht. Was auf diesem Feld noch fehlte, deutete lange eine Liste an, die in älteren Fassungen als Einleitung des Themenspecials und dort zur Orientierung über erwünschte Erweiterungen diente. Erwünscht waren zur Erweiterung des vorhandenen bzw. schrittweise erweiterten Angebots im Themenspecial regionalgeschichtliche Einführungsartikel, Berichte und Übersichten. Sie betrafen all das, was interessierte Nutzer auf dieser Plattform und in dem neuen Medium mit seinen wachsenden Möglichkeiten themenbezogen dort hätten finden mögen. Es betraf neben inzwischen Vorhandenem Gegenstände wie etwa erhaltene und verschwundene Dorf-, Stadtarchitektur bzw. Industriearchitektur im hiesigen Raum /
Entwicklung des Denkmalschutzes in den Kommunen/ Auswanderung und regionale Einwanderung in alter und neuer Zeit/ Naturdenkmäler: Vorhandenes und Unterschutzstellung/ Beiträge zur Siedlungsgeschichte und Ortsnamenforschung / Darstellung der Mundarträume und -Mundartgrenzen in zurückliegender Zeit/ Die Entwicklung von Heimat- und Verschönerungsvereinen/ Eine Übersicht über sich entwickelnde Kontakte zu Geschichtsvereinen in Partnerstädten / Frühe Pressegeschichte/ Zeitgeschichtliche Forschungen u.ä..

Ein Hindernis entsteht nicht zuletzt dadurch, daß die mediumadäquate, nicht an anderen Medien orientierte Umsetzung solcher Themen einen nicht zu unterschätzenden Aufwand auch im technischen Bereich mit sich bringen würde, der die Möglichkeiten des Vereins übersteigt. Anregungen und Beiträge sind willkommen. .Gerne auch die Bereitschaft zur techn. und redaktioneller Mitarbeit und weiterführender Kritik.


Kontakt:
K. Hamburger
Sonnenwinkel 12
51545 Waldbröl
Tel 02291-4245,
e-Mail: k.hamburger@online.de