{"id":115,"date":"2012-07-01T22:38:31","date_gmt":"2012-07-01T20:38:31","guid":{"rendered":"http:\/\/bgv-oberberg.de\/wordpress\/?p=115"},"modified":"2013-05-07T11:03:27","modified_gmt":"2013-05-07T09:03:27","slug":"haus-selbach-hoffnung-auf-erhalt-des-freiadeligen-gutes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bgv-oberberg.de\/?p=115","title":{"rendered":"Haus Selbach &#8211; Hoffnung auf Erhalt des freiadeligen Gutes"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_116\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Selbach-Hausherr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-116\" class=\"size-medium wp-image-116\" alt=\"Johannes M\u00fcller berichtet \u00fcber die Geschichte des Gutes \" src=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Selbach-Hausherr-300x237.jpg\" width=\"300\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Selbach-Hausherr-300x237.jpg 300w, https:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Selbach-Hausherr.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-116\" class=\"wp-caption-text\">Johannes M\u00fcller berichtet \u00fcber die Geschichte des Gutes<\/p><\/div>\n<p>Am 29. Juni machten sich Mitglieder und G\u00e4ste der Abteilung Oberberg des Bergischen<br \/>\nGeschichtsvereins (BGV) nach Haus Selbach auf, um an der Grenze zwischen Mark<br \/>\nund Berg die Reste dieses freiadeligen Gutes zu besichtigen. Es liegt an der rechten<br \/>\nAggerseite zwischen R\u00fcnderoth und Engelskirchen in einem wildromantischen<br \/>\neinsamen Siefen an der alten Grenze zwischen den Herzogt\u00fcmern Mark und Berg.<br \/>\nEine erste Erw\u00e4hnung dieses Gutes findet sich im Jahre 1542\/43 in der<br \/>\nT\u00fcrkensteuerliste des Amtes Neustadt. <!--more-->Es wurde von einem Hofp\u00e4chter bewirtschaftet<br \/>\nund geh\u00f6rte der Familie von Neuhof gen. Ley, die auf der anderen Aggerseite in<br \/>\nHaus Ley ihren Sitz hatten. Die Familie Neuhof verkaufte das Gut 1778 und bereits<br \/>\n1816 wurde es von der Familie Offermann \u00fcbernommen, die es bis vor wenigen Jahren<br \/>\nbewirtschaftet hat. Nachdem 2004 der letzte Offermann verstarb, hat sein Neffe<br \/>\nJohannes M\u00fcller das Erbe angetreten. Dieser versucht nun seit einiger Zeit<br \/>\ngemeinsam mit dem Architekten Karl-Heinz Ahl aus Bergneustadt den Rest des Hofes zu erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_117\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Haus-Selbach-Gruppe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-117\" class=\"size-medium wp-image-117\" alt=\"Architekt Ahl mit Dr. Rothkopf und seiner BGV-Besuchergruppe vor Haus Selbach \" src=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Haus-Selbach-Gruppe-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Haus-Selbach-Gruppe-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Haus-Selbach-Gruppe.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-117\" class=\"wp-caption-text\">Architekt Ahl mit Dr. Rothkopf und seiner BGV-Besuchergruppe vor Haus<br \/>Selbach<\/p><\/div>\n<p><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Das Hauptgeb\u00e4ude, ein aus dem 17.\/18. Jahrhundert stammendes Fachwerkhaus,\u00a0<\/span><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">war lange Zeit dem Verfall preisgegeben, da die alten Eigent\u00fcmer es nicht mehr\u00a0<\/span>ordnungsgem\u00e4\u00df in Stand halten konnten. Johannes M\u00fcller betreibt die Landwirtschaft\u00a0nur noch als Nebenerwerb und setzt viel daran, dass zumindest der Wohnbereich\u00a0des alten Hofgeb\u00e4udes noch saniert und gerettet werden kann. Der alte Stall- und\u00a0Scheunenbereich war allerdings schon unrettbar verfallen und musste abgerissen\u00a0werden. Hier steht jetzt ein neues Wohnhaus, das bereits so ausgerichtet ist, dass es\u00a0sich sp\u00e4ter harmonisch an einen sanierten Fachwerkbau anf\u00fcgen wird.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Johannes M\u00fcller und sein Architekt Ahl f\u00fchrten die Besucher des BGV durch den<\/span><br \/>\ngesamten zu sanierenden Altbau und konnten ausf\u00fchrlich \u00fcber die Probleme und<br \/>\nBesonderheiten bei der Sanierung eines solch alten Fachwerkhauses berichten. Selbst<br \/>\nBesucher, die schon eine Reihe von Fachwerkh\u00e4usern kennen, konnten hier offen<br \/>\nliegende Einzelheiten sehen, die an einem normalen Geb\u00e4ude eben nicht erkennbar<br \/>\nsind, etwa die Lehmrollendecken. Urspr\u00fcnglich war es ein recht gro\u00dfz\u00fcgig angelegtes<br \/>\nGeb\u00e4ude, wie man noch heute an den gro\u00dfen Raumh\u00f6hen, wie auch an sauber<br \/>\nverkleideten und verputzten Deckenbalken erkennen kann. Dies gibt nat\u00fcrlich auch<br \/>\neinen besonderen Ansporn, die Sanierung des alten Geb\u00e4udes, das nun schon so<br \/>\nlange im Familienbesitz ist, beherzt anzufassen. So bedankte sich der BGV-Vorsitzende<br \/>\nDr. Alexander Rothkopf bei den kompetenten F\u00fchrern mit dem Wunsch, dass trotz der<br \/>\ngro\u00dfen Schwierigkeiten die Sanierung gelingen m\u00f6ge. (Text und Bilder: Dieter Forst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 29. Juni machten sich Mitglieder und G\u00e4ste der Abteilung Oberberg des Bergischen Geschichtsvereins (BGV) nach Haus Selbach auf, um an der Grenze zwischen Mark und Berg die Reste dieses freiadeligen Gutes zu besichtigen. Es liegt an der rechten Aggerseite zwischen R\u00fcnderoth und Engelskirchen in einem wildromantischen einsamen Siefen an der alten Grenze zwischen den Herzogt\u00fcmern Mark und Berg. 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