{"id":575,"date":"2004-08-30T18:09:04","date_gmt":"2004-08-30T16:09:04","guid":{"rendered":"http:\/\/bgv-oberberg.de\/wordpress\/?p=575"},"modified":"2013-05-07T20:31:31","modified_gmt":"2013-05-07T18:31:31","slug":"besuch-der-abt-overath-in-gimborn-am-27-08-04","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bgv-oberberg.de\/?p=575","title":{"rendered":"Besuch der Abt. Overath in Gimborn am 27.08.04"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Schwarzenberg-in-Kirche-Gim.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-576\" alt=\"Schwarzenberg-in-Kirche-Gim\" src=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Schwarzenberg-in-Kirche-Gim.jpg\" width=\"254\" height=\"300\" \/><\/a>Am 27.8.04 besuchte eine Gruppe von 35 Mitgliedern der Abteilung Overath Schloss Gimborn. So konnte sich die Oberbergische Abteilung ein wenig revanchieren f\u00fcr die Stadtf\u00fchrung in Overath und das reichhaltige Programm bei der Hauptversammlung am 8.5.04 Widrige Umst\u00e4nde erschwerten leider f\u00fcr manche den Ausflug in den Nachbarkreis: das Verkehrschaos wegen der besch\u00e4digten Wiehltalbr\u00fccke ebenso wie ein beinahe schon herbstlicher Nieselregen.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung durch den Vorsitzenden der oberbergischen Abteilung begann in der Kirche, die eines der wertvollsten Denkm\u00e4ler des Kreises enth\u00e4lt, das Kenotaph f\u00fcr Adam von Schwarzenberg(1584-1641) Das gab Gelegenheit die Geschichte des Ortes aufzurollen, der 1180 erstmals genannt wird. <!--more-->Damals ging es um die Abgaben, die der Hof Ginburne an das St. Gereon-Stift in K\u00f6ln zu liefern hatte: 25 Rauchh\u00fchner und 1 Hut Salz. Mit Adam ging es weiter in die Geschichte der Schwarzenberger, jenes fr\u00e4nkischen Adelsgeschlechtes, das Gimborn und den darum entstandene Kleinstaat bis 1782 regierte. Wappensteine im Mauerwerk, Spuren von Um- und Anbauten wurden verfolgt und aufgesp\u00fcrt, bis sich die Geschichte der Gegenwart n\u00e4herte. Es gab Hinweise auf die Aufl\u00f6sung des Kleinstaates Gimborn-Neustadt 1806 durch Napoleon und sein ver\u00e4ndertes Fortleben unter adeligen Privatbesitzern sowie als Kreis in der preu\u00dfischen Rheinprovinz. Damals, genauer 1874, erwarb das Haus der Freiherren von F\u00fcrstenberg Haus und Gut, d.h. nun vor 130 Jahren. Sie besitzen es noch heute, haben z. Zt. das Hauptgeb\u00e4ude an das IBZ , ein Bildungszentrum der internationalen Polizeiassoziation, vermietet. Nach einem Besuch der Quelle am Schloss, die wohl schon vor Jahrhunderten Menschen anlockte hier zu siedeln, ging es zum gem\u00fctlichen Ausklang ins Holel \/ Restaurant Schlo\u00df Gimborn zu Kaffee und Kuchen.<\/p>\n<p>Nach so viel neuen Eindr\u00fccken \u00fcberlegten sich die Overather, demn\u00e4chst mal wieder zu kommen zu einem Spaziergang durch den herrlichen umgebenden Wald, dann wenn die Sonne wieder \u00fcber dem stillen Tal scheint. (A.R.)<\/p>\n<p>Nachtrag: Weitere Informationen zu Gimborn unter den &#8222;History-Touren&#8220; und sowie unter &#8222;Karten und Urkunden&#8220; im gleichnamigen Themenspecial. Dort auch \u00fcber die vor 200 Jahren entstandene und demn\u00e4chst im Galunder-Verlag erscheinende Karte der Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt von J.F.C. Rummel, herausgegeben in 24 Bl\u00e4ttern samt Registerband von der Abt. Oberberg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 27.8.04 besuchte eine Gruppe von 35 Mitgliedern der Abteilung Overath Schloss Gimborn. 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