{"id":744,"date":"2013-04-09T22:27:54","date_gmt":"2013-04-09T20:27:54","guid":{"rendered":"http:\/\/bgv-oberberg.de\/wordpress\/?p=744"},"modified":"2019-11-06T20:52:03","modified_gmt":"2019-11-06T19:52:03","slug":"bergbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bgv-oberberg.de\/?p=744","title":{"rendered":"Bergbau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bergbau in Much<\/strong><\/p>\n<p>&#8211;&gt; PDF-Datei:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/bergbauMuch.pdf\">bergbauMuch<\/a><\/p>\n<p><strong>Bergbau auf der Grube Silberhardt<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die folgende Seite und das Foto sind mit freundl. Erlaubnis unseres Mitglieds Harald Patzke der Homepage der Grube Silberhardt <a href=\"http:\/\/www.grube-silberhardt.de\">www.grube-silberhardt.de<\/a> entnommen. \u00d6ffnungstermine und Einzelheiten finden Sie auf der Homepage.<\/p>\n<p>Windeck wurde als ein Teil des legend\u00e4ren Eisenlandes in einer ersten Siedlungswelle im 6. Jahrhundert vor Christo durch ein keltogermanisches Volk besiedelt. Im Eisenland wurde ein leicht verh\u00fcttbarer Stahl aus manganreichen Erzen hergestellt.<br \/>\nDie aus diesem Stahl hergestellten Werkzeuge waren begehrt, und die hergestellten Waffen, zum Beispiel die Langschwerter waren schon bei den R\u00f6mern gef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/themen_grube_silberhardt2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-746\" src=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/themen_grube_silberhardt2-150x150.jpg\" alt=\"themen_grube_silberhardt2\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die Besiedlung erfolgte \u00fcberwiegend aus Gr\u00fcnden des Abbaues und der Verh\u00fcttung von Erzen. Hier ist insbesondere an den ca. 2,5 Km langen, auf den Rosbacher H\u00f6hen gelegenen \u00bbKohlberger Gangzug\u00ab zu denken. Mit der \u00dcbernahme des Kirchspiels Rosbach und der neuen Burg Windeck durch den bergischen Grafen Adolf im 12. Jahrhundert begann ein bedeutendes Kapitel des heimischen Bergbaues. Von allem der bergische Silberbergbau wurde ausgebaut. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde der Sage nach die Grube Silberhardt aufgebaut. Unter dem gr\u00fcnen Rasen befanden sich silberhaltige Erze und pures, gediegenes Silber. Mehrere Kirchspiele (Gemeinden) wurden zum Amt (Kreis) Windeck zusammengefa\u00dft.<\/p>\n<p>Windeck wurde im 16. Jahrhundert Sitz der herzoglich bergischen Bergbauverwaltung. Der Rentmeister (K\u00e4mmerer) von Windeck wurde in Personalunion Bergvogt (Chef der Bergbauverwaltung. Hieraus leitet sich das Wappen des Amtes Windeck ab.<\/p>\n<p>Im drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg (1618-1648), der gro\u00dfe Not \u00fcber das Amt brachte, verfielen die Gruben. In diese Zeit f\u00e4llt die erste schriftliche Erw\u00e4hnung der Grube Silberhardt (wurde geschlossen !).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/themen_grube_silberhardt_kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-747\" src=\"http:\/\/www.bgv-oberberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/themen_grube_silberhardt_kl-150x150.jpg\" alt=\"themen_grube_silberhardt_kl\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Grube Silberhardt wieder aufgebaut (F\u00f6rderung von Silber, Blei, Eisen, Zink und Kupfer). In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen durch Eisenbahn und Dampfkraft entstand auf dieser Grube ein Erzf\u00f6rderungs- und Aufbereitungsbetrieb mit 400 Mitarbeitern.<\/p>\n<p>Die mit niederl\u00e4ndischem Kapital er\u00f6ffnete Grube mu\u00dfte einige Jahre nach diesem Bild mit Verfallen des Bleipreises ihren Betrieb einstellen. Eine Neue deutsche Gewerkschaft konnte 1889 und 1900 den Abbau infolge zu geringen Kapitals nicht aufnehmen.<\/p>\n<p>1920 wurde von der Fa. Thyssen unter anderem der Obere Neue Stollen der Grube Silberhardt wieder aufgefahren und erweitert. 1924 wurden die Arbeiten von Thyssen eingestellt und von der Fa. K\u00e4sgen in einem kleineren Umfang weitergef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Mit dem Jahresdatum 1926 wurden auch diese Arbeiten eingestellt. Der einheimische Bergbau wurde infolge zu hoher Kosten nur noch in kleinen unbedeutenden Schritten ausgef\u00fchrt. Untersuchungsarbeiten in dem Reservebetrieb (85% der Erze sollen noch in den Bergen zwischen den Ortschaften Kohlberg und \u00d6ttershagen liegen) wurden bis 1990 fortw\u00e4hrend durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>1997 wurde von einer B\u00fcrgerinitiative unter der Gemeindeverwaltung Windeck und dem B\u00fcrger- und Versch\u00f6nerungsverein Silberhardt e. V beschlossen, den Neuen Oberen Stollen der Grube Silberhardt wiederaufzufahren .Dieses geschah mit dem Wunsch, den eigenen Kindern ein St\u00fcck unserer Kultur zu erhalten und den Besuchern unsere Geschichte zu pr\u00e4sentieren.1998: der Stollen wird zur Zeit mit ehrenamtlichen Helfern und gespendetem Material zu einem Besucherbergwerk ausgebaut.<\/p>\n<p>Dieser Ausbau wird unterst\u00fctzt durch die NRW- Stiftung, den Rhein-Siegkreis, die Kreissparkassenstiftung, das Arbeitsamt Eitorf und die Gemeinde Windeck. Hierbei wird Wert auf die handwerkliche Bergbaukunst gelegt, die gerade diese zum Teil mittelalterliche Stollenanlage besonders pr\u00e4gte. Diese Anlage ist ein Teil eines Konzeptes, das auch einen Montanwanderweg, einen Fahrbetrieb und ein Bergbaumuseum beinhaltet.<\/p>\n<p>Ab dem 15. November 1999 wurde der Stollen f\u00fcr den Besucherverkehr freigegeben.<\/p>\n<p>\u00d6ttershagen, den 22. September 2000<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bergbau in Much &#8211;&gt; PDF-Datei:\u00a0bergbauMuch Bergbau auf der Grube Silberhardt Die folgende Seite und das Foto sind mit freundl. Erlaubnis unseres Mitglieds Harald Patzke der Homepage der Grube Silberhardt www.grube-silberhardt.de entnommen. \u00d6ffnungstermine und Einzelheiten finden Sie auf der Homepage. Windeck wurde als ein Teil des legend\u00e4ren Eisenlandes in einer ersten Siedlungswelle im 6. 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