200 Jahre Großherzogtum Berg (1806) und das Ende der feudalen Kleinstaaten
von Dr. Alexander Rothkopf, Vorsitzender der Abt. Oberberg
In diesem erinnerungsträchtigen Jahr können wir uns auch eines besonderen Datums aus der Regionalgeschichte erinnern: Es ist die Gründung des Herzogtums Berg unter Joachim Murat vor 200 Jahren. Sie bringt wenig später auch das Ende der drei reichsunmittelbaren Herrschaften auf oberbergischem Territorium.
Betroffen waren in der Region die Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt sowie ebenfalls die Grafschaften Wildenburg und Sayn- Homburg.
Mit Dekret vom 28. 3. 1806 wird allen bergischen Einwohnern erklärt, dass die Herrschaft gewechselt habe.
Der mächtige Kaiser der Franzosen hatte seinem Schwager J. Murat, der in die kaiserliche Familie aufgenommen war und seitdem Joachim Napoleon hieß, das ehemals unter pfalz-bayerischer Herrschaft stehende Land übertragen. Daneben hatte es bereits früher Veränderungen gegeben. Zur früheren Herrschaft, d.h. dem Hause Wittelsbach, gehörte ehemals noch das Herzogtum Jülich. Dieses war aber seit 1794 schon französisch besetzt, seit 1801 annektiert und der französischen Republik einverleibt. Seine Einwohner waren nun französische Staatsbürger.
Das Entstehen eines strategisch wichtigen Pufferstaates auf dem rechten Rheinufer
Der siegreiche erste Konsul Napoleon kann infolge seiner Siege den Besiegten gegenüber nun seine Ideen durchsetzen und dazu gehört auch die Errichtung eines Pufferstaates auf dem rechten Rheinufer, der Frankreich von der östlichen Großmacht Preußen trennen sollte. Preußen hatte sich 1805 klug abseits gehalten, als der mittlerweile aus eigener Machtfülle zum Kaiser der Franzosen aufgestiegene Napoleon in der Drei- Kaiser-Schlacht von Austerlitz die Gegner Österreich und Russland bezwang. Es folgen auf dem eingeschlagenen Weg weitere Umwälzungen: Bayern tritt Berg ab, später gibt Preußen Kleve dazu und fertig ist ein passables Territorium. Es geht an den treuen alten Mitstreiter und Verwandten Murat , der nach einer Belohnung lechzt und neben dem die ehrgeizige Schwester des Kaisers, Karoline, steht.

Kartenausschnitt aus „Europa zur Zeit Napoleons 1804-1815“ In: Leisering (Hg.) Hist.Weltatlas , Cornelsen Verlag 2004
Die diplomatischen Ränke sind grotesk. Eigentlich hat Napoleon zugestanden, dass er Berg an einen deutschen Reichsfürst geben kann. Darüber setzt er sich hinweg und übergeht diese anfängliche Klausel, indem er „den Fürsten Joachim“ beglückt. Als Reitergeneral ist dieser zwar nicht gerade ein Fachmann für Staatsverwaltung und Reformpolitik, wie sie dem Kaiser vorschweben, der ihm deshalb Fachminister aus Paris zugesellt, die ihn beraten, aber ebenso kontrollieren sollen. Denn alle Verwandten, die er auf Throne setzt, sind eigentlich seine Statthalter, Vertreter französischer Interessen.
Die neue bergische Verwaltung. Murats Expansionsgelüste.
In Berg kann sich der neue Regent, der am 24.3.1806 in seine neue Hauptstadt Düsseldorf einzieht, neben den französischen Beratern auch auf bewährte Beamte des vorigen Regimes stützen. Es sind Fachleute, die das Land und seine Institutionen kennen. Sie sind den eindringenden französischen Ideen von Umgestaltung nicht abgeneigt oder unterwerfen sich den neuen Machtverhältnissen. Am 15. 3 waren sie vom Treueeid gegen König Max von Bayern in München entbunden worden.
Die folgenden zwei Jahre nutzt Murat, um Macht, Einfuß und Einkommen ständig zu erweitern. Mit dem anfänglichen Herrschaftsbereich war er nämlich unzufrieden. Auch nach Ansicht seiner Frau hatten andere besser abgeschnitten. Immerhin waren ja drei neue Königreiche entstanden, in Holland für den Kaiserbruder Louis und für die Verbündeten in Bayern und Württemberg. Das Erweitern und Arrondieren nahm gleich von Anfang an seinen Lauf, wie die Besitzergreifung der an Berg angrenzenden kleinen Herrschaften zeigt, die am 28.3.06 befohlen wurde. Der Erwerb von Berg, von dem sich Bayern trennen konnte, bedeutete ja keineswegs, dass die Anrainer gleich mit kassiert werden konnten. Murat konnte zu seiner Entschuldigung – die keiner von ihm verlangte – allenfalls vorbringen, dass Bayern es mit seinen Anrainern ebenso machte. Der Habsucht waren unter dem Schlagwort Mediatisierung und Säkularisation alle Tore geöffnet.
Jemand, der unter diesen Zeitumständen besonders zu leiden hatte, war Graf Johann Ludwig von Wallmoden, der sein Land Gimborn-Neustadt verlor und nur über den preußischen Gesandten Lucchesini in Paris zu protestieren versuchte. Dieser Gesandte hatte aber noch heiklere Probleme zu bearbeiten wie die Annexion der Stifte Essen, Werden und Elten, die erst kürzlich zu Preußen gekommen waren und nun Murat zur weiteren Abrundung seines Staates dienen sollten. Beinahe wäre es darüber zum Krieg gekommen.. Natürlich drängte ihn der Schwager dazu, nicht zu viel zu wagen, aber auch seine Verpflichtungen zu erfüllen, die in der Gestellung von Soldaten für die Militärmaschine des Kaisers bestand, der unentwegt weiter focht. Das kostete auch Geld und dieses wurde in Paris auch aus dem Vasallenstaat am Rhein erwartet.
Nach Paris konnte Murat immer wieder schreiben, die Erweiterungen seien der Wunsch der Bevölkerung und tatsächlich waren es besonders die Industriellen , die sich möglichst keine Zollschranken wünschten, damit die Kohle von der Ruhr ungehindert zu den bergischen Hütten und Hämmern kommen konnte. Darum wäre eben auch am besten noch die preußische Grafschaft Mark mit dem neuen Staat vereinigt worden. Wie es denn auch kam.
Dieser durfte sich ab 17.7.1806 im Rahmen des Rheinbundes Großherzogtum nennen. Damit war sein Regent eine königliche Hoheit, wovon Murat schon zu Beginn geträumt hatte. Zwei Jahre später hatte dann Napoleon mit seinem Schwager noch etwas anderes vor, er setzte ihn auf einen richtigen Königsthron in Neapel, wo bis dahin sein älterer Bruder Josef sein Statthalter gewesen war. Nun benötigte er den aber auf dem spanischen Thron, da sich in Spanien hartnäckiger Widerstand gegen die französische Einmischung regte.
Die Zeit nach Murat
Napoleon übernahm anschließend in Berg die Herrschaft selbst und beschenkte das Land nochmals mit einem kaiserlichen Repräsentanten, dem dreijährigen Neffen Louis Napoleon, dem Sohn seines Bruders, des Königs von Holland und seiner Stieftochter Hortense. Diese staatsrechtliche Regelung dauerte fünf Jahre, bis das Großherzogtum mit dem Machtverfall seines Schöpfers auch zusammenbrach und die Sieger sich an eine Neuverteilung machten. Murat fand nach glänzendem Aufstieg auf den Wogen der Revolution, wo er auf Parlamentarier in Paris, Mamelukken in Ägypten, päpstliche Garden und Kosaken geschossen hatte, ein trauriges Ende. Seine hitzige Abenteurernatur verspielte alles, so dass die Sieger von 1815 ihn am Strand von Kalabrien erschießen ließen.
Das zwiespältige Urteil der Geschichte
Ob das französische Regime den Anstoß zur Entwicklung eines modernen Staatswesens gegeben hat, ob wirklich dauerhafte Vorteile für das Land und seine Menschen dabei herausgekommen sind, ist eine politische bzw. geschichtsphilosophische Frage. Es wurde vieles zerstört und beseitigt, der Staat trat seither besser organisiert, fordernder und beherrschender in das Leben der Menschen. Zum System Napoleons gehörten nicht nur ein bürgerliches Gesetzbuch, die Handelskammer und die neue Prozessordnung, sondern auch die Geheimpolizei, Gesinnungsschnüffelei, Presseunterdrückung, Unterwerfung der Wirtschaft unter kriegerische Ziele. Die Keime also zur Entwicklung eines totalitären Staates, der dem Größenwahn eines Egomanen unterworfen war, wurden ebenso gepflanzt. Aus Charles Schmidt, Das Großherzogtum Berg 1806-1813, herausgegeben 1999 in deutscher Übersetzung und kommentiert durch den BGV, sei zitiert : „Napoleon dachte nicht daran eine Herrschaftsordnung der freien Diskussion heimisch zu machen, nachdem er eine solche in Frankreich beseitigt hatte“ (BGV Oberberg 2006/1)
Zur Geschichte, Typologie und Aktualität der Medaille
(Bericht über den Vortragsabend „Geschichte in Metall“ am 14.9.2005 mit Herrn Thomas Lautz, Leiter der Geldgeschichtlichen Sammlung der KSK Köln, A.R.)
Zur Unterscheidung von Münze und Medaille
Im weitesten Sinn gehört die Medaille in den Bereich der Numismatik, der historischen Hilfswissenschaft der Münzkunde. Münze und Medaille unterscheiden sich darin, dass letztere kein Geldstück mit aufgeprägtem Wert ist, eher ein metallenes Erinnerungszeichen in künstlerischer Gestaltung. (vgl hierzu auch unsern Artikel im Themenspecial)
Zur Geschichte der Medaille
Schon im Altertum ließen die römischen Kaiser bronzene Stücke herausbringen, die an Größe die gängige Münze überragten. Diese Kunst der Reliefdarstellung in Metall verschwand mit der antiken Kultur bei deren Untergang in der Völkerwanderungszeit. Erst beim Wiederaufleben der Kunst in der Zeit der Renaissance im Italien des 15. Jahrhundert wagten sich Künstler wieder an den Bronzeguss und schufen Portraitstücke ihrer Fürsten, Dichter , Künstlerkollegen oder von Kirchenmännern. Dieser Stil und die Entdeckung des Individuums wanderten später nordwärts ins hl. röm. Reich dt. Nation, wo im 16. Jahrhundert der Kaiser und die Angehörigen seines Hauses zu den Dargestellten erster deutscher Medaillen gehörten.
Prächtige Stücke in Silber und Gold wanderten als Geschenke, Ehrengaben und Auszeichnungen in die Kabinette deutscher Fürsten, die bald auch nicht mehr nachstehen wollten und sich in ähnlicher Weise verewigen ließen.
Zur Typologie ,Technik und Stilgeschichte der Medaille.
Die Kunstgeschichte hat bei der Fülle des Materials eine Systematik erstellt, um Anlässe, Formen, Zweck und Typen zu unterscheiden. So spricht man von Personenmedaillen, Ereignismedaillen, Jubiläumsmedaillen, Preismedaillen, im schulischen Bereich von Fleißmedaillen, Werbemedaillen, im kirchlichen Bereich von Tauf-, Firmungs- und Ehemedaillen wie auch von Schutz- und Wallfahrtsmedaillen. Die Produzenten, Verleger und Künstler sorgten für möglichst großen Absatz ihrer Produkte beim zahlenden Publikum.
Darum nimmt es nicht Wunder , dass sie sogar Medaillen auf ihr eigenes Gewerbe herausgaben. Auf ihnen wird die Technik der Herstellung dargestellt in Guss oder Prägung wie auch die dazugehörenden Maschinen und Erfindungen.
Frei von Zwecken und Propaganda, hat sich die Kunstmedaille etabliert als ein Kleinkunstwerk der Bildhauerei. Die Kunststile der Neuzeit haben sich darin niedergeschlagen bis in die neueste Zeit und in die zunehmende Abstraktion. Der originelle Entwurf, die gekonnte Verarbeitung eines Themas, meisterhafte Umsetzung zeichnen auch bisweilen moderne Arbeiten als Qualitätsmerkmale aus. Geschichtliche Aspekte offenbaren sich auch, wenn gleiche Motive in der Medaille durch Jahrhunderte zu verfolgen sind. Der politische Spott, die Satire, Krieg und Frieden, aber auch das Wachsen und Gedeihen von Städten.
Der Gewinn des Abends
Neben der großen Fülle von Stücken, die im Lichtbild gezeigt wurden, gab es auch eine kleine Ausstellung von Originalen. Da spielte – was hätte näher gelegen – in der Präsentation des Abends auch Köln ,die alte Römerstadt am Rhein, und ihre Medaillengeschichte eine wichtige Rolle. Es waren die Medaillen der Kurfürsten zu sehen, die der Preußischen Könige, die im 19. Jahrhundert die Vollendung des Domes förderten, der auch im Medaillenbild seiner Vollendung entgegen wuchs.
Der kleine Kreis der Zuhörer aus Vereinsmitgliedern und Gästen konnte in zwei interessanten Stunden ein erstes Gespür entwickeln für Qualität und Kunstfertigkeit, die damals wie heute bei weitem nicht überall zu finden sind . Heute kann der schöpferische Vorgang bereits an den Computer abgegeben werden, was dem Endprodukt nicht immer nutzt. Wenn also in Zukunft Verantwortliche im Bergischen bei Vereinen, Städten, Kirchen oder Kommunen ein würdiges Erinnerungszeichen setzen wollen, sollten sie vor allem auch an eine in künstlerischer Hinsicht qualitätvolle Medaille denken.
Das war die Botschaft des Vortragenden, der zum Schluss noch einlud zur kommenden Wechselausstellung in den Räumen der KSK- Sammlung, die ab dem 19.10.05 der Medaille im Napoleonischen Zeitalter gewidmet sein wird.
Tausendjahrfeier der Rheinlande vor 80 Jahren (1925-925)
(Kurzfassung des Vortrags auf der Jahreshauptversammlung der Abteilung am 9.4.2005, vgl. Aktuelles )
Im Vorfeld unseres 75-jährigen Vereinsjubiläums 1999 war viel die Rede von geschichtlicher Rückbesinnung. Dabei geriet auch das Jahr 1925 ins Blickfeld, war doch auch unsere Abteilung des Bergischen Geschichtsvereins mit den Kreisgruppen Gummersbach und Waldbröl kurz zuvor gegründet worden. Es war die Tausendjahrfeier der Rheinlande, die damals ihre Schatten vorauswarf. Unter den Dokumenten aus jener Zeit fand sich auch die Einladung des Bergischen Geschichtsvereins aus Elberfeld zur „Jahrtausendfeier des Bergischen Landes“ am 23.5.1925. Sollte etwa das Bergische Land auch schon auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken können? Dabei stammten doch die ersten Nachrichten von einem Grafengeschlecht von Berg erst aus dem 11.Jahrhundert. Hier musste es sich um etwas Anderes handeln und das war es wert zu erforschen.
Das Ergebnis lautete: Auch im Bergischen Land schloss man sich den allgemeinen Feiern an, die in der Rheinprovinz von Aachen, Bonn bis Köln abgehalten wurden und als ein nationales Fest mit viel Unterstützung von Prominenz und Regierungen begangen wurde. Ein ziemlich unbekanntes Datum, das Jahr 925, wurde dabei überhöht und ausgedeutet, damit es einen Bezug zur Gegenwart erhalten sollte, und diese war geprägt von der Furcht, dass die Franzosen als Besatzungsmacht nach dem verlorenen ersten Weltkrieg das Rheinland oder die Rheinprovinz als Pufferstaat vom Deutschen Reich abtrennen könnten.
In dieser Situation, wo nach anfänglichen Zuspitzungen (Ruhrkampf) sich der Rückzug der Besatzer andeutete, schien eine Demonstration willkommen, die zeigen sollte, wie wenig mit einer Integration der neuen Provinz zu rechnen sei und dass diese durch ein Jahrtausend immer ihren Platz im Deutschen Reich gehabt hatte, geradezu ein kultureller deutscher Mittelpunkt war, der in alle Himmelsrichtungen von Ostpreußen bis Siebenbürgen ausgestrahlt hatte.
Was war aber wirklich 925 losgewesen? Der Adel und insbesondere die Bischöfe von Mainz, Köln und Trier hatten sich dem neuen ostfränkischen König, Heinrich I. aus Sachsen unterstellt und die Bande zum westfränkischen Reich gelockert, dem sie zuvor verbunden waren, möglicherweise weil sie von dieser Seite kräftigeren Schutz gegen all die fremden Bedrohungen erhofften, sei es in Form schweifender Normannenkrieger, sei es vor den plündemden Scharen wandernder Ungarnstämme.
Günstig erwies sich in dieser Situation, dass es auch Daten der engeren Landesgeschichte gab, die sich mit den allgemeinen Feiern verbinden lassen konnten. Das war vor allem der 700. Todestag des Erzbischofs Engelbert von Köln, Graf von Berg, ermordet 1225 bei Gevelsberg von einem Verwandten. Er wurde in die Reichsgeschichte einbezogen, als Kämpfer für Gerechtigkeit und Reichseinheit, also auch wieder mit einem Bezug zur Gegenwart versehen.
Und nicht zuletzt ließ sich vor Ort das Datum noch zusätzlich verbinden mit der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Kreises Gummersbach. Auch hier legte man Wert auf ein Bekenntnis zum Reich. Das geschah aber mehr mit modernen Argumenten, nämlich der Verbundenheit der hiesigen Industrie mit der Industrie im Reich: Geben und nehmen, gegenseitiges Angewiesensein lasse keine Trennung zu! Verglichen damit lagen die Begebenheiten des Jahres 925 in weiter Ferne und sie mussten vielen Zeitgenossen erst einmal umständlich bewusst gemacht werden, wozu damals eine Fülle historischer Schriften erschien. Ihre Beschwörung war gegenüber den Besatzern weniger verfänglich als eine barsche Verabschiedung und verbale Äußerung anderer Art es gewesen wäre. Ein Rauswurf war machtpolitisch sowieso nicht möglich. Es war eine Begleitmusik zu den laufenden Verhandlungen, an denen auch ein Festredner der Kölner Feier wesentlichen Anteil hatte, nämlich Außenminister Dr. G. Stresemann, der im folgenden Jahr wegen seiner ausgleichenden Verhandlungen mit Frankreich den Friedensnobelpreis erhielt. 1926 konnte Reichspräsident Hindenburg persönlich zur Befreiungsfeier der Rheinlande kommen, denn nun verließen auch die Engländer die Kölner Zone, die ihr Besatzungsgebiet seit 1918 gewesen war. Der völlige Rückzug aus Deutschland war aber erst 1930 vollzogen, als sich die Franzosen auch aus den Gebieten am Mittelrhein verabschiedeten. Dazu kam Hindenburg nach Koblenz, wo im Angesicht des Deutschen Ecks eine Feier zur endgültigen Befreiung von Rhein und Pfalz zelebriert wurde. A.R.





