Erinnerungsplakette zum Kaiserbesuch 1913

Zusammen mit dem Bürgerverein Gummersbach hat der Bergische Geschichtsverein in der Kaiserstraße, Haus Nr. 69 eine Plakette zur Erinnerung an den Besuch von Kaiser Wilhelm II. am 16. Oktober 1913 angebracht. Vor dem ehemaligen Amtsgericht fand der denkwürdige Zwischenstopp des Kaisers statt. Hier wurde ihm bei seiner Fahrt durch’s Oberbergische gehuldigt, ein Ereignis von heute kaum noch vorstellbarer Emotionalität. Danach … weiterlesen

BGV erneut bei “Kaiserwetter“ in Holland

Am 16. Oktober 1913 fuhr Kaiser Wilhelm II. auf einer umjubelten Rundfahrt im Auto durch das Oberbergische. Fast 100 Jahre später unternahm  die oberbergische Abteilung des BGV eine zweite Fahrt zu den Exilorten des letzten deutschen Kaisers in Holland, da die erste Reise im Juni dieses Jahres überbucht war und zahlreiche Mitglieder nicht teilnehmen konnten. Daher wurde diese historische Exkursion … weiterlesen

Das Hohenzollernbad – ein unbequemes, schwieriges Denkmal

Der Tag des offenen Denkmals stand in diesem Jahr unter dem Motto „das unbequeme, schwierige Denkmal“. Dazu hatte der Bergische Geschichtsverein (BGV) zusammen mit der Kreisverwaltung zur Besichtigung des alten Städt. Schwimmbades gegenüber dem Kreishaus in Gummersbach, in der Stadt als Hohenzollernbad bekannt, eingeladen. Die beiden Besuchergruppen wurden von Frau Gabriele Keil-Riegert, der Leiterin des Amtes für Immobilienwirtschaft bei der … weiterlesen

Bergische Geschichte – seit 150 Jahren forschen und bewahren. Der Bergische Geschichtsverein feiert sein 150-jähriges Bestehen.

Am 1. September 2013 hat der Bergische Geschichtsverein in der historischen Stadthalle in Wuppertal mit einem Festakt sein 150-jähriges Bestehen gefeiert. Thomas G. Halbach, der Vorsitzende des Gesamtvereins, erinnerte an die Geburtsstunde im Frühsommer 1863. Der Überlieferung nach haben sich zwei Herren aus Wuppertal, der Gymnasialdirektor K.W. Bouterwek und Pastor Karl Krafft  bei einer gemeinsamen Zugreise ins Staatsarchiv nach Düsseldorf … weiterlesen

Steinverarbeitung und Urgeschichte in Lindlar

Die Oberbergische Abteilung besichtigte unter kundiger Führung von Winfried Panske die Lindlarer Steinbrüche unter dem Motto: Als Oberberg noch am Äquator lag. Dabei wurde im Steinbruch Brungerst der BSG sowohl die Vorgeschichte mit der Entstehung der Grauwacke aus dem Devon-Meer vor 360 Mio. Jahren  angesprochen wie auch die Beschäftigung des Menschen mit diesem Material, die, wie der Fund eines Steinbeils … weiterlesen

„Eine zusammengelaufene Bande von wahrem Lumpengesindel“

So wertete ein Elberfelder Friedensrichter einst den schnell beendeten Aufruhr der „Knüppelrussen“ in den Monaten vor Beginn der sogenannten Befreiungskriege vor 200 Jahren. Der Ausspruch fand sich wieder im Titel eines gut besuchten Vortrags, den die Gießener Historikerin Dr. Bettina Severin-Barboutie über die sozialen Proteste im Bergischen in der Endphase der napoleonischen Herrschaft hielt. Eingeladen hatten für den 19.7. in … weiterlesen

Fachwerk-Ensemble Gut Hungenbach

Bei Sommerwetter und Sonnenschein versammelten sich 23 Mitglieder und Gäste der Oberbergischen Abteilung am Gut Hungenbach bei Kürten am 12. Juli 2013 zum historischen Stammtisch, bei dem es eine Anlage zu erkunden galt, die noch kürzlich durch einen Brandschaden Schlagzeilen gemacht hatte. In Hungenbach findet sich ein Ensemble von bergischen Fachwerkhäusern, die hierher – von Wuppertal bis Hückeswagen – einst … weiterlesen

Eine Fahrt bei „Kaiserwetter“ in den „Utrechter Hügelrücken“

Am 8.6. machte sich ein vollbeladener Bus in der Frühe auf, um eine lange geplante Fahrt nach Schloss Amerongen sowie dem ehemaligen Kaisersitz Doorn nahe Utrecht anzutreten. Das Gedenken an die 100 bzw. 200 Jahre zurückliegenden Ereignisse der Jahre 1913 (Fahrt Kaiser Wilhelms II. durch das Oberbergische und 1813 Aufstände gegen Napoleon/ Völkerschlacht) lieferte in lockerer Verkettung mit der Gegenwart … weiterlesen

Messerfabrik Friedenthal

Am 17.5. fand auf dem neu genutzten und als „kulturlandschaftlich prägend“ eingestuften Gelände der Alten Messerfabrik in Friedenthal im Bröltal eine Besichtigung statt, an der trotz des schlechten Wetters zahlreiche Mitglieder und Gäste teilnahmen. Vom Hausherrn Herrn Pape begrüßt, ging es nach einer geschichtlichen Einführung zunächst einige 100 Meter im Homburger Bröltal aufwärts zu der Stelle des Bachlaufs, wo am … weiterlesen

Geschichtsabriß Oberberg

Lage und Namengebung Das Oberbergische Land liegt im Südosten des ehemaligen Herzogtums Berg und ehemals angrenzender Gebiete. Bereits 1740 trennt eine Beschreibung des Herzogtums Berg mit seinen 17 Ämtern das „Niederbergsche“ nordwärts der Wupper vom „Oberbergschen“ südwärts der Wupper. Die alten Territorien Als das Herzogtum und die benachbarten Territorien durch Napoleon 1806 und durch den Wiener Kongreß 1815 neu geordnet … weiterlesen

Unterwegs in der alten Herrschaft Homburg vor der Mark

Der Beginn einer dauerhaften Besiedelung und erste urkundliche Erwähnungen von Orten aus der Region Von der Sonne nur selten, dafür umso häufiger von Regenwolken auf- bzw. heimgesucht, begann die dauerhafte Besiedelung dieses klimatisch nicht eben einladenden Landstriches wohl später, als es vielleicht mancher unter seinen heutigen Bewohnern gern sähe. Dass im Jahre 1131 Papst Innozenz II. dem Kloster St. Cassius … weiterlesen

Unterwegs in der Herrschaft Gimborn-Neustadt

Aus der Erbmasse des aufzuteilenden Herzogtums Jülich Kleve Berg Mark und Ravensberg bedienten sich im Jahre 1609, als Johann Wilhelm I. , der letzte Sproß seines Hauses kinderlos und geistig umnachtet starb, die mächtigsten Nachbarn: Der Kurfürst von Brandenburg und der Pfalzgraf bei Rhein mit Ansprüchen aus zurückliegenden Verwandtschaften. So kam die alte Grafschaft Mark an Brandenburg, ein Gebiet, das … weiterlesen